Donnerstag, 21. Mai 2015

Livoneo stellt Fragen und die besten Wohnblogger antworten



Hallo, Ihr Lieben!

Als ich kürzlich angeschrieben wurde, 
ob ich Livoneo ein paar Fragen beantworten wollen würde,
habe ich mich sehr gefreut 
und gerne folgende Antworten gegeben:  


Wie würdest Du Deine Einrichtung kurz beschreiben?
Ein Mix aus Neuem und Altem, in hellem Ambiente. Unsere Möbel sind seit 20 Jahren bereits durchweg weiß ‒ bis vor 3 Jahren im Shabby-Chic-Stil. Dieser Stil ist einer modernen, skandinavisch beeinflussten Einrichtung gewichen. Die verspielten Möbel wurden, bis auf ein paar wenige Einzelstücke, durch geradlinige weiße Möbel ersetzt. Inzwischen gesellen sich aber auch hin und wieder einmal ein paar ausgesuchte dunklere, Kontrast bringende Möbelstücke, wie unsere schwarzen Plastic Chairs, dazu.

Was ist Dein persönlicher Lieblingseinrichtungsgegenstand?
Das ist aktuell unser neuer, alter Couchtisch. Genau so einen suche ich seit vielen Jahren und habe ihn erst kürzlich in einem tollen Vintage-Store in der Nähe gefunden. Aber es gibt noch sehr viel mehr Lieblingseinrichtungsgegenstände, die ich entweder mit Liebe aufgearbeitet habe, wie unseren Wohnzimmerschrank oder meine Vintage-Lampe, die ich vor 15 Jahren in der Toskana auf einem Flohmarkt gekauft habe.

Ganz ehrlich, findet man bei Dir auch Sachen von Ikea?
Na klar, findet man bei mir auch Sachen von IKEA. Ich finde, dass eine Kombination mit persönlichen Besonderheiten sogar sehr spannend sein kann.
Unser weißer Esstisch ist beispielsweise von dort, kombiniert mit unseren schwarzen Plastic Chairs finde ich es eine tolle Mischung. Für mein neu gestaltetes Arbeitszimmer habe ich zwei Kallax-Regale mit Baumarkt-Rollen bestückt, somit kann ich sie schnell beiseiteschieben, um noch mehr Platz für verschiedene Arbeiten zu bekommen.
IKEA hat einfach viele schlichte Möbel, die man schnell und einfach pimpen kann und das macht es doch spannend und die Möbel zudem dann doch oftmals wieder individuell.

Achtest Du bei Deiner Einrichtung auch auf Nachhaltigkeit oder vorzugsweise auf ästhetische Gesichtspunkte?
Für mich spielt Nachhaltigkeit auf jeden Fall eine sehr große Rolle. Unsere Küche haben wir beispielsweise jemandem abgekauft, der in eine neue Wohnung zog und sie dort nicht mehr hineinpasste. Zu dem Zeitpunkt war die Küche gerade mal 1 Jahr alt und wie neu. Ich hätte sie allerdings nie nur des Preises wegen gekauft, wenn sie nicht auch genau das gewesen wäre, wonach ich gesucht hatte. Die Ästhetik steht für mich immer an allererster Stelle. So halte ich es auch, wenn ich mir Schränke und Dekogegenstände in Charityläden oder auf dem Secondhand-Markt aussuche. Ich liebe lebendige Dinge, damit meine ich Dinge oder Mobiliar, die eine Geschichte erzählen könnten.

Sind Gardinen Deiner Ansicht nach out? Womit sind Deine Fenster ausgestattet?
Gardinen sind ‒ meiner Meinung nach ‒ überhaupt nicht out. Sie machen einen Wohnraum erst richtig heimelig und gemütlich. Allerdings bin ich immer wieder erstaunt, welch "interessantes" Gardinen-Design an manchen Fenstern hängt.
Meine Fenster sind bestückt mit schlichten, weißen Vorhängen.

Im Gespräch ist derzeit die digitale Fernsteuerung von Haushaltsgeräten. Findest Du einen Roboter-Kühlschrank, der eigenständig fehlende Nahrungsmittel bestellt, praktisch oder eher gruselig?
Mir persönlich gruselt es bei dieser Vorstellung. Denn ich finde es sinnlich, auf dem Markt frische Dinge einzukaufen und dabei auch noch persönliche Kontakte pflegen zu können.

Bewertest Du ein Lebensmodell, das stark von beruflicher Mobilität geprägt ist, eher spannend oder lebensfeindlich?
Mein Mann ist, bedingt durch seinen Beruf, sehr stark mobil und das ist nicht immer nur spannend ‒ jedenfalls nicht für uns als Familie. Bei beruflicher Mobilität ist Organisation das A und O und durch die fehlende Spontanität empfinden einige Menschen in unserer Umgebung dieses Lebensmodell als "lebensfeindlich".

Was setzt sich Deiner Meinung künftig eher durch: High-Tech oder die Rückbesinnung auf traditionell Handgemachtes?
Ich denke, dass beides seine Daseinsberechtigung hat, es geht ja ohne High-Tech fast gar nicht mehr. Aber schön finde ich zu beobachten, dass sich die Sehnsucht nach Handgemachtem immer mehr im Angebot widerspiegelt.

Wobei kannst Du zu Hause am besten entspannen?
Am besten und liebsten entspanne ich auf unserer Dachterrasse, wenn ich in die Bäume und in den Himmel schauen kann.

Was ist für Dich einrichtungstechnisch ein absolutes No-Go?
Etwas, das für mich persönlich daheim NIE in Frage käme, sind gelb gestaltete Räume, seien es die Wände oder der Boden. Mich persönlich spricht allerdings auch Apricot und/oder Terracotta überhaupt nicht an. Ich weiß, dass dies bei vielen Menschen ganz anders ist, und das ist auch gut so. Jeder darf ja leben, wie er möchte.

Die besten Wohnblogger Deutschlands im Interview

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Wenn Ihr wissen wollt, 
was andere Wohnblogger geantwortet haben,
könnt Ihr dies hier nachlesen.


Viele liebe Grüße,
Eure Anja