Freitag, 7. November 2014

stars meet stripes, part I

Hey girls!


How are you today?

Oh you`re fine?!

That`s great, weekend starts right now!


Would you like to come with me to America?

Or would you like to see some pictures of my past?




Jaja, ich mach` jetzt weiter in Deutsch.
Ansonsten würd`s jetzt auch echt langsam schwierig, hihihi....

Ich nehme Euch heute einmal mit auf eine Zeitreise 
in meine berufliche Vergangenheit. 

Mir sind vor einiger Zeit Bilder von verschiedenen Produktionen 
in die Hände gefallen, 
die ich vor vielen Jahren einmal gemacht habe
und auch teilweise bereits in Zeitschriften veröffentlicht wurden.



Habt Ihr Lust heute ein wenig aus`m Nähkästchen zu lesen?

Nee?

Ok, dann schaut erst beim nächsten Mal wieder hier vorbei.

;-)

Scherzle g`macht.....

 

Wie Ihr ja vielleicht wisst, 
habe ich bereits vor 15 Jahren als freie Redakteurin Themen erarbeitet, 
Modelle entworfen und angefertigt.

Was aber immer schon eine meiner großen Leidenschaften war, 
ist das `Zaubern` eines schönen Bildes.

Das bedeutete 
- wie in diesem Fall eine geeignete Location suchen -
Requisiten organisieren, Fotografen `überreden` 
und dann auf geeignetes Wetter an DEM Tag hoffen.

Bei dieser Produktion kam mein Fotograf extra 560 km angefahren.


"Boah, toller Job" höre ich da immer wieder mal.

"JAAAAA!"

kann ich da nur extatisch rufen.

"JAAAAAAAAA!!"

I love it!

Aber was beinhaltet eigentlich der Job einer Stylistin, 
neben dem oben bereits angerissenen Teil?

Im Gegensatz zum Bloggen setzt man die Wünsche des Kunden um.
Und diese haben klare Vorstellungen.
  
Im Sommer bspw. fuhr ich Gärtnereien ab, 
um sie anzubetteln mir einen Tannenbaum auszubuddeln.

`Kleine` Anfrage an den Gärtner: 
"Er soll mindestens 170 cm, 
und höchstens 180 cm hoch sein, 
er darf höchstens einen Durchmesser von 100 cm haben, 
er sollte büdde büdde dicht und gleichmäßig verästelt sein 
UND 
der Stamm muss gerade gewachsen sein."  


Also das sind doch jetzt echt nicht zuviel Wünsche auf einmal, oder?


Ich zum Gärtner: "Aber möglichst OHNE frische Spitzen, ja?"

Gärtner zu mir: "Das geht nicht!"

Ich zum Gärtner: "Geht nicht, geht nicht."

 ;-)

"In den kommenden Tagen muss der Tannenbaum 
in 8 verschiedenen `Kleidern` glänzen."

Lösung:
Im Fotostudio wurden also die frischen Spitzen vorsichtig abgeschnibbelt, 
damit wir bei 30 Grad und mehr 
einen (also 8!) geschmückten Tannenbaum hatten.

Hhhhhmmmm,
vielleicht kommt daher auch meine Vorliebe 
für die etwas anderen Tannenbäume, 
so wie unserer vom letzten Jahr.

Ihr erinnert Euch nicht?

Dann könnt Ihr ihn Euch hier noch einmal ansehen.


Anders herum war aber natürlich schön.

Im tiefsten Winter wurde für die Sommerzeit produziert 
und so wünschten sich die Redaktionen 
blühende Hortensien, grüne Bäume im Hintergrund
oder ein Picknick am Steg 
(möglichst mit einem Mädchen, das ein Blumenkränzchen im Haar hat und ein leichtes Sommerkleidchen trägt!)  
mit bunten Sommerblumen in der Vase.

Ihr denkt jetzt vielleicht:

"Oh ne, danke."

Aber wisst Ihr was?
Ich liebe Herausforderungen 
und diese sind immer besonders schön.

Vor allem, wenn Ihr durch die Kamera schaut 
 und dem Fotografen ein verzücktes  
"oh, wie schön"
 entgegen jauchzen könnt.


Aber ich gleite ab, sorry.  

Inzwischen bin ich überglücklich, 
dass ich beim Bloggen 
den Part des Fotografen auch übernehmen kann.

Denn das macht einfach so unglaublich viel Spaß.

Ich liebe einfach schöne Fotos (zu machen).






Dieses Schlüsselbrett ist ganz easy selber zu machen 
und kann aus einem Holzrest 
und vorhandener Farbe schnell selber gemacht werden.






Ich freue mich über Eure Kommentare. 

big hugs to you all 

Eure Anja